Gasmessung in-situ

CO Konzentrationen von über 50 ppm in der Atemluft führen bereits nach kurzer Zeit zur Beeinträchtigung des Wohlbefindens und zu Konzentrations- und Gesundheits­störungen. Um einer solchen Beeinträchtigung durch geeignete Lüftungssteuerung entgegenzuwirken, wird die CO Konzentration im Tunnelfahrraum gemessen.

Der Sensor wird direkt am Messpunkt montiert. Über eine Kapillare wird Umgebungsluft einer elektrochemischen Sensorzelle zugeführt, an deren Arbeitselektrode das CO Gas reagiert und ein zur Konzentration proportionaler Stromfluss entsteht.

Der Sensor errechnet aus diesem Stromfluss die Gaskonzentration in ppm und gibt diese auf dem Display aus. Der Ausgangsstrom des Sensors richtet sich nach dem eingestellten Messbereich und der gemessenen Gaskonzentration.

Der Sensor kann menügeführt mit Null- und Referenzgas neu abgeglichen werden, sodass die Langzeitdrift kompensiert werden kann.

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t/ECS Gassensor

  • Montage direkt im Fahrraum des Tunnels (in-situ)
  • Elektrochemische Messung der Gaskonzentration
  • Sensorzellen für unterschiedliche Gase: CO, NO, NO2 u.a.
  • Passiver, analoger 2-Leiter Sensor 4-20 mA
  • LCD Messwertanzeige
  • Folientastatur zur Bedienung
  • Wählbarer Messbereich
  • Menügeführter Abgleich mit Null- und Referenzgas ohne Öffnen des Sensorgehäuses
  • Messwertsimulation
  • Edelstahlgehäuse für Aufputz- und Unterputzmontage
  • Sensor geschützt gegen Spritz- und Strahlwasser bei Tunnelreinigung

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Systemaufbau

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Gassensor t/ECS

Der Gassensor wird in ca. 1,5 m Höhe über der Fahrbahn montiert.

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Sichttrübungssensor VisGuard

Der Gassensor t/ECS kann entweder an den Sichttrübungssensor VisGuard oder direkt an die Tunnelleittechnik angeschlossen werden.

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Verbindung zur Tunnelsteuerung

Der Gassensor t/ECS kann über seinen Analogausgang direkt mit der Tunnelsteuerung verbunden werden. Bei Verwendung in Kombination mit dem Sichttrübungssensor VisGuard ist eine Anbindung entweder analog oder über RS-485 MODBUS RTU möglich.